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Der Kampf gegen Akne und Narben – endlich wieder schöne Haut

21/01/2019

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Wenn sie kommt, hinterlässt sie eine Schneise der Verwüstung. Häufig trifft sie junge Leute, doch auch Erwachsene fürchten sich. Das Ergebnis: Leid und Scham. Dabei lässt sie sich heute gut behandeln. Die Rede ist von der unbeliebten Hauterkrankung Akne. Doch wie entsteht sie, wie entstehen Narben und was kann man dagegen tun?

Was genau ist Akne?

Akne ist eine Hauterkrankung, die zu ausgeprägten und entzündlichen Pickeln und Mitessern sowie Verknotungen führt.
Am häufigsten tritt sie durch hormonelle Veränderungen während der Pubertät auf. Sechs von zehn Jugendlichen haben mit Akne zu kämpfen. Glücklicherweise nimmt die Erkrankung mit Ende der Pubertät ab. Allerdings kann Akne auch noch im Erwachsenenalter auftreten.

Wie entsteht Akne?

Durch Umwelteinflüsse, Stress, hormonelle Veränderungen, schlechte Ernährung, Mineralstoffmangel und vielen weiteren Ursachen kann es zu der entzündlichen Akne kommen. Für die Entstehung sind allerdings vier Faktoren entscheidend. Als Erstes entsteht eine Talgüberproduktion. Gleichzeitig tritt der zweite Faktor ein: Ein schnelleres Wachstum der Hornzellen im Ausführungsgang der Poren. So wird das Abfließen des Talgs verhindert und es entsteht ein Hornpfropf und schließlich ein Mitesser. Darüber freut sich vor allem das Propionibacterium, ein weiterer Faktor für Akne. Es kommt ganz natürlich in den Poren vor und ernährt sich von Talg. Unter diesen besonderen Umständen kann es sich ungehindert vermehren und richtet damit den Schaden an. Denn bei der Verdauung des Talgs entsteht ein Enzym, das eine Entzündung der Haut hervorruft. Und damit kommen wir zum letzten Punkt: die Entzündungsprozesse. Die durch das Bakterium entstandene Entzündung macht aus dem scheinbar harmlosen Mitesser eine Papel, Pustel oder sogar einen Knoten unter der Haut.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Damit man die Akne nachhaltig beseitigen kann, ist es natürlich wichtig, die Ursache zu finden. In der Pubertät kann beispielsweise die Einnahme von Hormonen eine sinnvolle Behandlungsoption sein. Doch nicht immer lässt sich die Ursache einfach finden. Viel häufiger spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Mit gezielten Therapien kann man die Akne aber weitestgehend eindämmen. Welche Therapie sich eignet, sollte jedoch unbedingt mit einem Dermatologen abgeklärt werden.

Medizinische Behandlungen

Ein Arzt kann verschiedene Medikamente verschreiben. Am effektivsten haben sich Gele und Cremes mit Benzoylperoxid gezeigt. Diese wirken entzündungshemmend und wirken der Talgüberproduktion entgegen. Bei mittleren bis schweren Fällen ist eine Therapie mit Hormonen oder Antibiotika gegen die Bakterien sinnvoll.

Kosmetische Behandlungen

Damit die Entzündungen zurückgehen können, muss das Talg abfließen. Dafür können verschiedene Peelings insbesondere Fruchtsäurepeelings sinnvoll sein. Diese lösen die Verhornungen und geben den Ausführungsgang der Poren frei. Außerdem eignet sich in vielen Fällen die mechanische Entfernung von Mitessern. Dies sollte allerdings auf keinen Fall Zuhause selbst durchgeführt werden, sondern nur von einem erfahrenen Kosmetiker. Andernfalls können die Entzündungen zunehmen und ein Verteilen der Bakterien das Hautbild verschlechtern.
Als innovative und effektive Behandlungsmöglichkeit gilt eine Lichttherapie. Dabei dringt kontrolliert rotes und blaues Licht tief in die Haut ein. Das blaue Licht hat eine bakterienschädigende Wirkung, wodurch die Entzündungsverursacher bekämpft werden. Das rote Licht hingegen wirkt entzündungshemmend und mindert die Hornhautbildung.

Wie entstehen Aknenarben?

Wird die Akne nicht professionell und fachgerecht behandelt, können Narben entstehen. Das selbstständige Ausdrücken der Mitesser ist die häufigste Ursache. Dabei drückt man die Entzündung noch tiefer in die Hautschichten und liefert Bakterien den optimalen Nährboden. Die durch die Bakterien hervorgerufene Entzündung schädigt das Bindegewebe. Als Folge entsteht Narbengewerbe.

Was kann man gegen Narben tun?

Im Centrum für Implantologie und ästhetischer Gesichtschirurgie bieten wir zwei verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

Lastertherapie

Wie bereits während der Hauterkrankung, bietet Licht die Erlösung. Bei der Lasertherapie wird jedoch stark gebündeltes Licht verwendet. Dieses dringt tief in die zu behandelnde Hautschichten ein und stimuliert dort die Zellen zur Zellerneuerung. Als Folge bilden sich gesunde und frische Hautzellen, die das Hautbild frischer und ebenmäßiger gestalten. So lassen sich die Narben effektiv behandeln. Für narbenfreie Ergebnisse sind in der Regel zwei oder mehr Behandlungen nötig, dies muss man allerdings individuell bestimmen. Weitere Informationen zu der Lasertherapie finden Sie hier.

Dermabrasion

Kleine und großflächige Aknenarben lassen sich durch die Dermabrasion behandeln. Dabei schleift man die Hautoberfläche gezielt an, wodurch die Haut zur Regeneration gezwungen wird. Es bildet sich eine neue Hautschicht, welche die alten Aknenarben überdeckt. Das Ergebnis ist eine frische und glatte Haut. Wie genau der Ablauf der Dermabrasion ist und wie die Nachsorge aussieht, können Sie hier nachlesen.

Welche Behandlungsmethode sich für Sie am besten eignet, entscheide ich im Einzelfall. Besuchen Sie mich für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch in meiner Praxis in der Dortmunder Innenstadt. Sie erreichen uns telefonisch unter 0231 5860367 oder -8.

Dr. med. Dr. med. dent. Maick Griebenow M.Sc. / Allgemein

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